Therapeutikum
Physiotherapie • Osteopathie • Bewegung

Osteopathie


Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, die zur Diagnose und Therapie die Hände einsetzt. Die wichtigsten Grundlagen sind das Funktionieren des menschlichen Körpers als Einheit, seine Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstheilung, sowie das Wechselspiel von Struktur & Funktion. Die osteopathische Behandlung hat das Ziel, Einschränkungen der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren und dadurch das körperliche und seelische Wohlbefinden wieder herzustellen.

Die Osteopathie umfasst die Arbeit an allen Körperstrukturen: Knöchernes Skelett, Muskeln, Faszien, Innere Organe, Cranium etc. Voraussetzung dafür ist ein exaktes Grundlagenwissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie, ebenso wie eine umfassende, jahrelange Schulung der palpatorischen Fähigkeiten.


Erstattung durch gesetzliche Krankenversicherung

Seit einiger Zeit übernehmen auch einzelne gesetzliche Krankenkassen (insbesondere die Betriebskrankenkassen) im Rahmen von besonderen Verträgen zur integrierten Versorgung der Patienten die Kosten für osteopathische Behandlungen. Hierbei werden jedoch strenge Anforderungen an die teilnehmenden Kooperationspartner (Ärzte und Therapeuten) gestellt. Erkundigen Sie sich daher vorab, ob eine Krankenkasse, mit der Sie abrechnen, einen solchen Vertrag zur integrierten Versorgung abgeschlossen hat und für Ihre Patienten auf diesem Wege die Möglichkeit der Kostenübernahme besteht.

Private Krankenkasse übernehmen in der Regel die Kosten für osteopathische Behandlungen.

Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen nach jetzigem Kenntnisstand Teile der osteopathischen Behandlung. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Krankenkasse über die Voraussetzungen, die Höhe des Leistungsumfanges und die Abrechnungsmodalität.